Die von der Niedersächsischen Landesregierung ins Leben gerufene Task Force Energiewende – unter der Leitung des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie in Zusammenarbeit mit den Ministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung – hat gemeinsam mit Umweltverbänden wie BUND, NABU, Greenpeace und der Deutschen Umwelthilfe (DUH) sowie den kommunalen Spitzenverbänden konkrete Forderungen zur Energiewende an der niedersächsischen Nordseeküste formuliert. Diese richten sich mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene an die zukünftige Bundesregierung. In dem Positionspapier wird betont, dass die nationale Bedeutung Niedersachsens für die Energiewende berücksichtigt werden müsse.
Wörtlich heißt es in dem Papier:
„Während in Berlin über zentrale Entscheidungen zum Klima-, Natur- und Umweltschutz sowie zur Energiewende beraten wird, kamen im Gästehaus der Landesregierung Vertreter der Task Force Energiewende mit Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie den kommunalen Spitzenverbänden zusammen. Die besondere Rolle Niedersachsens mit seiner Nordseeküste ist für das Gelingen der Energiewende auf Bundesebene von großer Relevanz. Ziel ist der vollständige Ausstieg aus fossilen Energieträgern in Deutschland bis spätestens 2045. Angesichts der sich zuspitzenden Klimakrise herrschte bei allen Beteiligten Einigkeit über die Notwendigkeit eines ambitionierten und zügigen Ausbaus der erneuerbaren Energien. Ebenso bestand Konsens darüber, dass die niedersächsischen Kommunen in angemessener Weise an der Umsetzung und dem Erfolg der Energiewende beteiligt werden müssen.“
Text basiert auf einer Pressemitteilung von: Nds. Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz